Wie die TA heute berichtet, wird die Robert Bosch Elektronik Thüringen GmbH am Standort Arnstadt zeitnah ihre Produktion von Reglern für Generatoren, sogenannten Lichtmaschinen einstellen. Es sind rund 100 Arbeitsplätze betroffen. Grund für die Schließung ist nach dem Geschäftsführer Lutz Welling der hohe wirtschaftliche Druck durch die einseitige Förderung von E-Mobilität. Deshalb liegen für diese Regler keine Aufträge mehr vor. Besonders bitter ist, dass die Bosch-Gruppe in den Jahren 2013 und 2014 über 8 Millionen Euro in den Aufbau des Werkes für Autoelektronik investiert hatte. Das zeigt, wie durch die falsche einseitige und überdurchschnittliche Förderung von E-Mobilität der Thüringer und deutschen Wirtschaft geschadet und wie dadurch Arbeitsplätze wie am Fließband vernichtet werden. Und das ist erst der Anfang, wenn man etwa die Pläne aus Europa und der Grünen zum Klimaschutz betrachtet. Brüssel plant – so in einem weiteren Beitrag der TA -, dass ab 2035 alle Neuwagen ohne jeden CO2-Ausstoss angetrieben werden müssen. Das stellt praktisch ein Verbot des Verbrennungsmotors dar. Die AfD steht zum erprobten Antrieb des Verbrennungsmotors und fordert schon länger adäquate Forschung und Förderung auch dieses Bereiches mit alternativen Kraftstoffen. Die Umsetzung einseitiger grüner Ideologieprojekte gegen jede Vernunft und betriebswirtschaftliche Grundsätze schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland sowie Thüringen und offenbart ebenso das Demokratie- und Bildungsdefizit der Regierenden im Bund wie auch in der EU.

Quelle: TA, 09.07.2021