Gerade klettern die Benzinpreise auf ein Jahreshoch. Als Hauptgrund werden mal wieder die steigenden Rohölpreise angegeben, aber auch die hohen Steuern auf Kraftstoffe. Rund 63 % fallen aktuell auf die Energie- und Mehrwertsteuer an. Neuerdings kommt seit Jahresbeginn die eingeführte CO2-Steuer von 6 Cent je Liter noch hinzu. Geht es nach den Grünen, ist damit die Fahnenstange noch längst nicht erreicht. Wie die grüne Kanzlerkandidatin Baerbock jüngst verkündete, planen die Grünen gemäß ihres Programmentwurfes z.B. eine Benzinpreiserhöhung um 16 Cent. Damit würde der Sprit dauerhaft schnell erheblich teurer werden. Nicht zu Unrecht hatte diese Ankündigung zu erheblicher Empörung geführt. Man fragt sich, wofür bzw. für wen die Grünen eigentlich Politik machen (wollen). Für den einfachen Bürger wohl eher nicht! Die geplante rapide Benzinpreiserhöhung trifft wieder einmal insbesondere die „kleinen Leute“. Eben jene, die auf ein Fahrzeug angewiesen sind, um etwa ihre Arbeitsstelle aufzusuchen. Das dürfte Baerbock und Co. wenig interessieren. Sie gehören zu den Besserverdienern und so eine Benzinpreiserhöhung dürfte sie wenig berühren. Was die Grünen jedoch vergessen: Autofahrer sind auch Wähler. Je mehr Details die Grünen aus ihrem Wahlprogramm in die Öffentlichkeit bringen, umso mehr wird dem Wähler wohl bewusst, dass er hier den Wolf im grünen Schafspelz vor sich hat. Und so wird die Grünen die Realität am Wahltag wohl wieder einholen und eine Kanzlerin Baerbock, welche aktuell nach öffentlichem Druck ihren Lebenslauf berichtigen muss, wird es dann wohl nicht geben.

Quelle: TA 04.06.2021