Lange Zeit ist bereits bekannt, dass das jetzige deutsche Rentensystem in seiner aktuellen Ausgestaltung an seine Grenzen kommt. Schuld ist die positive Bevölkerungsentwicklung, sprich die sich im Laufe der Jahre im Durchschnitt verlängerte Lebenserwartung. Daher stehen immer mehr Rentner immer weniger Erwerbstätigen gegenüber, deren Beiträge die Altersbezüge finanzieren. Weil immer weniger Mittel auf diesen Weg in die Rentenkasse gelangen, schießt der Staat viele Milliarden Euro an Steuergeldern zu. Die Versuche von staatlicher Seite, die Misere zu beenden, etwa durch private Zusatzversicherungen, z.B. „Riester“, oder mehr betriebliche Altersvorsorge waren bislang wenig zielführend. Die FDP schlägt jetzt mehr Zuwanderung als Lösung der Rentenfrage vor. „Einwanderung ist ein wichtiger Schlüssel für stabile Finanzen“, so der Vizevorsitzende der FDP im Bundestag Christian Dürr. Durch mindestens 500.000 Zuwanderer pro Jahr will die FDP die Zahl der Beitragszahler in Deutschland erhöhen, so sieht es das neue „Konzept“ der FDP vor. Wie unrealistisch dieser Vorstoß ist, zeigt eine Analyse aus der Ruhr Universität Bochum. Demnach bräuchte es, um die niedrigen Geburtenzahlen im Rentensystem auszugleichen, eine Nettozuwanderung von einer Million pro Jahr. Das sei aber „kaum leistbar“, weder materiell noch sozial. Während die FDP sinnlose Konzepte entwirft, entwickelte die AfD ein solides Rentenprogramm, das das Übel an der Wurzel packt. Die inländische Familie muss wieder gefördert werden, damit sie sich wieder mehr Kinder leisten kann. Dafür müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Finanzierung der Renten erfolgt über einen größeren Anteil an Steuermittel bei einer gleichzeitigen umfassenden Steuerreform, hin zu einem einfacheren Grundsystem mit weniger Steuerarten und fast ohne Ausnahmetatbestände. Das ist der richtige Weg!

Quelle: TA, 30.03.2021