Der Duden schafft in seiner Online-Version das sogenannte generische Maskulinum ab. Jahrhundertlang schloss die grammatisch männliche Form die weibliche mit ein. Das heißt, Personenbezeichnungen mit männlichem Geschlecht sagen nichts über das biologische Geschlecht der Person aus. Ein Mieter war eine Person, die etwas gemietet hat, egal ob männlich oder weiblich. Nach der Dudenredaktion ist ein Mieter in der Online-Version jetzt nur noch eine männliche Person, die etwas gemietet hat. Damit geht der Kampf um das Gendern in die nächste Runde und der Duden bringt sich an vorderster Front in Stellung. Diesen Kampf könnte für den Duden aber nicht gut ausgehen. Der Duden war jahrelang die Grundlage einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. Wie die Geschäftsführerin des Rates für deutsche Rechtschreibung Sabine Krome ausführt, könnten Wortschöpfungen wie „Gästin“ oder „Bösewichtin“ sich im Sprachgebrauch wohl kaum durchsetzen. Und nicht zu vergessen: Es gibt durchaus alternative Wörterbücher zum Duden, die die deutsche Sprache korrekt wiedergeben. Man fragt sich, wohin soll dies noch führen? Die AfD setzt sich für den Erhalt der ursprünglich deutschen Sprache ein, ohne Gender-Auswüchse.

Quelle: TA 25.02.2021