Was haben Italien, Österreich und Polen gemeinsam? Sie lockern die Corona-Beschränkungen, obwohl sie bei wichtigen Werten schlechter als Deutschland dastehen. Die Corona-Zahlen haben sich in allen diesen Ländern verbessert, so wie in Deutschland auch. Aber Bundeskanzlerin Merkel lehnt eine Lockerung der Maßnahmen strikt ab und kündigt stattdessen für Deutschland weitere harte Corona-Wochen an. Während Merkel entsprechend ihres Naturells sich an das „Aussitzen“ der Corona-Krise macht, entwickelte etwa Italien ein Ampelsystem, das verschiedene Risikokategorien, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung oder die Auslastung der Gesundheitssysteme, in die Bewertung einbezieht. Ähnlich wie in Deutschland gab es auch in diesen Ländern Proteste gegen die harten Corona-Einschränkungen. Anders als Merkel erhörten die Regierungschefs von Italien, Österreich und Polen ihr Volk. Der österreichische Bundeskanzler Kurz begründete die Lockerungen folgendermaßen: Die Kinder möchten wieder in die Schule gehen und die Wirtschaft dürfte nicht weiter drangsaliert werden. Damit hat er es kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Auch deutsche Kinder möchten in die Schule und Kindergarten gehen und bestimmte Wirtschaftszweige und Kultureinrichtungen ersehnen nichts dringlicher als wieder ihrem alltäglichen Broterwerb nachgehen zu können und nicht auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein, die mitunter nicht ausreichen oder gar zu spät kommen. Nicht nur die Bundes-CDU, sondern auch die rot-rot-grüne Landesregierung haben streckenweise einfach versagt. Dies muss endlich ein Ende haben! Wir als AfD setzen uns dafür ein – auf allen Ebenen.

Quelle: TA, 03.02.2021