Mit deutlich regionalen Unterschieden ist die Armut in Deutschland auf einem Höchststand. Das besagt der jüngste Armutsbericht des Paritätischen Wohfahrtsverbandes. In Deutschland wird Armut über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Das heißt konkret, arm ist, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss. Im vergangenen Jahr lag diese Grenze bei einem Singlehaushalt bei 1.074 Euro pro Monat. Rein rechnerisch sind in Deutschland 13,2 Millionen Menschen arm. Das sind so viele, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. In Thüringen ist fast ein Fünftel der Bevölkerung (19 %) arm. Damit ist Thüringen überdurchschnittlich von Armut betroffen (Bundesdurchschnitt: 15,9 %). Die Armut könnte durch die Corona-Krise weiter zunehmen.

Es gibt Bedingungen, die Armut hervorbringen. Das ist etwas, was sich politisch verändern lässt. Gerade in einem Bundesland, das von (ehemaligen) Sozialisten und weiteren Weltverbesserern regiert wird, erwartet man ein anderes Bild oder zumindest eine andere öffentliche Wahrnehmung des Problems. Aber „unsere“ Regierung verschärft mit ihrer Agenda vielmehr das Problem, als es konstruktiv anzugehen. Klimaprojekte oder Flüchtlingsprogramme tragen eben nicht zur Armutsbekämpfung in Thüringen bei. Ein teures Elektroauto beispielsweise können sich nur Besserverdiener leisten. Und immer mehr Flüchtlinge erhöhen die Verteilungskämpfe in den unteren Schichten, etwa bei Kampf um die Ressourcen bei den Tafeln. Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander. Es besteht dringender Handlungsbedarf und ein politischer Wechsel, damit wieder Gerechtigkeit ins Land Einzug hält. Die Altparteien scheinen der Aufgabe nicht gewachsen, ansonsten würde sich nicht von Jahr zu Jahr die Armut in Deutschland weiter erhöhen. Vor allem auch im rot-rot-grün regierten Thüringen werden Millionen an Steuergeldern in Ideologieprojekten gesteckt, sie kommen eben nicht den Bürgern zugute. Dies muss sich dringend ändern und das Wohl unserer Bürger wieder im Mittelpunkt stehen! (Quelle: TA 21.11.2020)