Zwei Schlagzeilen in der heutigen Thüringer Allgemeine lauten: Seite 1: Armutsgefahr im Rentenalter steigt: Immer mehr ältere Menschen sind von Armut bedroht bzw. betroffen. Aktuell jeder fünfte, vor allem Frauen. Die andere Schlagzeile auf Seite 2 titelt: Thüringen will 250 Flüchtlinge aufnehmen: Von den 2481 Migranten aus Moria, über die die Bundesregierung beschloss, sie ins Land einreisen zu lassen, müsste Thüringen nach dem Königsteiner Schlüssel nur knapp 60 Menschen in Thüringen aufnehmen. Aber Rot-Rot-Grün entschied, mehr als viermal so viele nach Thüringen zu holen. Auf den ersten Blick mögen diese beide Schlagzeilen wenig miteinander gemeinsam haben, dennoch offenbaren sie, was viele Menschen in unserem Land umtreibt: Bürger, die ihr Leben lang tagtäglich ihrem Broterwerb nachgingen oder Kinder groß zogen und brav ihre Steuern an den Staat abführten, werden im Alter mit Armut gestraft, ohne Hoffnung auf großzügige Hilfe. Auf der anderen Seite holen die Bundesregierung und in Thüringen Rot-Rot-Grün zahlreiche fremde Menschen in unser Land, die von der Arbeit oder eben auch vom Lebenswerk dieser älteren Mitbürger profitieren. Hier werden dann großzügig mehrere Millionen an Steuergeldern investiert. Und viele dieser Migranten kommen gerade auch nach Deutschland, um daraus Nutzen zu ziehen. Lange nicht alle sogenannte Flüchtlinge fliehen vor Krieg und Verfolgung, wie uns unsere Bundes- bzw. Landesregierung gerne weismachen will. Gerne wird dabei auch auf die Tränendrüse gedrückt bzw. an das Mitgefühl appelliert. Nur, hier geht es nicht um Mitleid – und nebenbei bemerkt, auch diese armen Älteren hätten wahrlich mehr Mitgefühl (oder etwa eine adäquate Rentenanpassung) verdient. Hier geht es um Gerechtigkeit!

Quelle: TA, 01.10.2020