Heute ist Steuerzahlergedenktag. Rein rechnerisch sind nach dem Bund der Steuerzahler ab dem heutigen Tag alle Steuern und Sozialabgaben bezahlt und man arbeitet wieder für den eigenen Geldbeutel. Das heißt konkret, dass von jedem verdienten Euro nur 47,9 Cent im eigenen Geldbeutel verbleiben, der Rest geht an den Staat. Demnach muss ein durchschnittlicher Haushalt mehr als die Hälfte (52,1 %) seines Einkommens in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abführen. Auch wenn bedingt durch die Corona-Krise mit weniger Beschäftigung und Konsum der Steuerzahlergedenktag 6 Tage früher kommt, so ist – nimmt man nur die Lohn- und Einkommenssteuer – auch in Thüringen ein stetiger Anstieg zu beobachten. Laut Statistischen Landesamt stieg die durchschnittliche Steuerquote zwischen 2007 und 2016 von 13,6 auf 14,5 %. „Unter dem Strich bleibt Deutschland eines der Länder, wo die Menschen am meisten durch Steuern und Abgaben belastet werden“, so der Präsident der Steuerzahlerbundes Reiner Holzapfel. Laut OECD ist Deutschland bei Steuern und Abgaben jetzt sogar globaler Spitzenreiter. Dennoch will die EU unter CDU-Frau von der Leyen jetzt ein 750 Mrd. umfassendes Corona-Hilfspaket auflegen, wovon 500 Mrd. nicht rückzahlbar sein sollen. Für dieses Geschenk an andere Staaten zahlen unsere Steuerzahler wieder den höchsten Anteil. Die AfD fordert seit jeher die Steuerbelastungen für die Bürger und Unternehmen zu senken. Dahingehend ist eine grundlegende Reform des Steuer- und Abgabensystems notwendig. Darüber hinaus muss der Staat sorgsamer mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, verwendet dieser doch mehr als ein halbes Jahr seiner Arbeitszeit für den Staat. Für Thüringen bedeutet das vor allem auch, die Steuereinnahmen zum Wohle der Bürger zu verwenden und nicht für rot-rot-grüne Ideologieprojekte zu verschwenden!

Quellen: TA, 09.07.2020: www.web.de, 08.07.2020; www.welt.de, 30.04.2020; www.sueddeutsche.de, 27.05.2020