Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bezeichnet den heutigen Jahrestag des Aufstandes in der DDR als großen „Tag der Freiheits- und Demokratiegeschichte Deutschlands“ (www.rtl.de, 15.06.20). Auch die Landtagsfraktion der Linke würdigt diesen Tag und führt aus, dass „die DDR zu Recht gescheitert“ sei (www.die-linke-thl.de). Wie ernst können diese Aussagen aus dem linken Lager überhaupt genommen werden? Die Linke ist über dem Umweg PDS Nachfolgepartei der SED. Von den 29 Linke-Abgeordneten waren acht Funktionäre der SED, auch mit Stasivergangenheit: André Blechschmidt, Birgit Keller, Karola Stange, Gudrun Lukin, Ute Lukasch, Knut Korschewsky, Heike Werner und Ralf Kalich. Im Angesicht des Gedenkens des Jahrestages des 17. Juni hat insbesondere die Vergangenheit von Kalich als NVA-Grenztruppenoffizier einen fahlen Beigeschmack. Hätte er doch auf DDR-Flüchtlinge schießen müssen. (TA, 28.02.20). Den wahren Charakter dieser Partei offenbart jedoch ihr Parteiprogramm und das, was sie im Landtagswahlkampf immer propagiert haben: „Wir wollen einen [demokratischen] Sozialismus…“ In Anbetracht dieser erdrückenden Tatsachen darf ein aufrichtiges Gedenken der Opfer des Sozialismus an diesem Tag von Seiten der Linken wohl guten Gewissens als Heuchelei abgetan werden. Wir als AfD hingegen stehen für Demokratie ohne Sozialismus und gedenken der unzähligen Opfer der Diktatur des Proletariats.