Das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung beinhaltet auch die Erhöhung der sogenannten Umweltprämie beim Kauf von Elektro-Autos von 3000 auf 6000 Euro. Eine Abwrackprämie für Diesel- und Benzinfahrzeuge ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die Bundesregierung sieht in der Elektromobilität den Schlüssel zur klimafreundlichen Mobilität, da hierdurch weniger CO² erzeugt würden. Darüber hinaus könnten E-Autos mit ihren Energiespeichern die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie ausgleichen und somit den Ausbau dieser Energiequelle fördern, also die Energiewende vorantreiben (www.bmiw.de). Nun zeigte sich auf dem Wiener Motorensymposion, dass die Verbrennungskraftmaschine durchaus Entwicklungspotential hinsichtlich eines sauberen Antriebes hat. Voraussetzung hierfür ist, dass so wenige Schadstoffe in die Luft abgegeben werden, dass die Luftqualität in den Städten nicht nennenswert beeinflusst wird. Sowohl im Bereich von Diesel- als auch Benzinmotoren wurden auf den Symposion Modelle vorgestellt, die diese Vorgaben erreichen. Des Weiteren wurden hoffnungsvolle Forschungsergebnisse im Bereich der Wasserstoffverbrennung der Technischen Universität Graz vorgestellt (siehe www.faz.net, 29.05.20). Diese Neuerungen beweisen, dass der Verbrennungsmotor durchaus eine reale Chance hat, zum klima- und umweltfreundlichen Fahrzeugantrieb zu mutieren. China hat dies bereits erkannt und steigt aus der Elektromobilität im PKW-Segment zum großen Teil wieder aus. Dennoch beschränkt sich die Bundesregierung auf die alleinige Förderung der E-Mobilität, auch ungeachtet der bekannten Nachteile. Das zeigt wiederum, dass diese Förderung wohl eher auf ideologischen als auf klima- bzw. umweltpolitischen Gründen zurückzuführen ist. Hier wird Politik gegen die deutsche Wirtschaft betrieben! Dies ist auch gegen die Interessen der Bürger und ist mit uns als AfD nicht zu machen.