Eine Pandemie endet, das heißt, die Erkrankungszahlen gehen stark zurück, wenn entweder ein Großteil der Bevölkerung durch überstandene Infektion immun geworden ist oder wirksame Impfstoffe und Medikamente dagegen gefunden worden sind. Die Bundesregierung hat ihre eigene Definition vom Ende der Corona-Pandemie gefunden: „Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht“, so sagt es das Papier des Koalitionsausschusses vom 3. Juni. Die Impfstoffentwicklung will der Bund mit 750 Millionen Euro unterstützen. Dabei geht es um die Sicherung der Impfstoff-Produktion. Pharmaunternehmen und Forschungsunternehmen befinden sich global im Wettbewerb um einen Impfstoff gegen den Corona-Virus. Es gibt weltweit inzwischen mindestens 121 Impfstoffprojekte. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sieht in der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes den Schlüssel für ein normales Leben. Aber sind wir ehrlich, letztendlich geht es (auch) ums Geld. Verdienen werden letztendlich wieder die Pharmaunternehmen. Und die Bundesregierung unterstützt nicht nur mit Geld, sondern auch damit, dass sie das Ende der Pandemie unberechtigt ausschließlich auf die Entwicklung eines Impfstoffes kanalisiert. Hier haben die Pharma-Lobbisten gute Arbeit geleistet! Soll das so, mit den bisher getroffenen Maßnahmen, zum Wohle der Bürger und unserer Gesellschaft sein?

Quellen: www.bvmw.de, 04.06.20; www.tagesschau.de, 11.05.20; www.netdoktor.de