Auch nach dem 500 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket gehen die Forderungen nach mehr Hilfen im Zuge der Corona-Pandemie in der EU weiter. Wie selbstverständlich wird dabei von Deutschland erwartet, sich „finanziell“ solidarisch zu zeigen. Das bedeutet nichts anderes, als dass Deutschland für die Schulden anderer EU-Staaten haften soll. Dabei würde die Einführung sogenannter Corona-Bonds eine den EU-Verträgen zuwiderlaufende Schuldenübernahme bedeuten. Deutschland ist mit 13 Milliarden Euro jährlich bereits heute der größte Nettozahler in der EU und ist über die verschiedenen Rettungsschirme bereits enorme Haftungsrisiken eingegangen. Dennoch wird von den deutschen Steuerzahler immer mehr Geld eingefordert. Und die Berliner Regierung ist durchaus bereit, dass Geld deutscher Bürger mit Füllhorn über Europa auszuschütten. Zwar wurde den umstrittenen Corona-Bonds (bisher) nicht zugestimmt, aber bereits mehr Geld für Europa in Aussicht gestellt. (Quellen: www.nzz.ch, 16.04.2020; www.journalistenwatch.de, 25.04.2020). Diese Politik der offenen Hand kann nicht gutgeheißen werden. Während die Berliner Regierung Europa retten will, fehlen vielen deutschen Bürgern und Unternehmen die Reserven. Frau Merkel und Co. sollten in erster Linie ihr Volk „retten“. Die sogenannten Volksvertreter wurden von ihrem Volk gewählt, damit sie deren Interessen auch vertreten mögen.