Heute soll sich im Berliner Krisenkabinett entscheiden, ob die Ungleichbehandlung von Asylbewerbern und anderen Ausländern an den deutschen Grenzen beseitigt werden soll. Der seit Mitte März geltende Zurückweisungserlass aufgrund der Corona-Pandemie für die Mehrzahl der Ausländer gilt NICHT für Asylbewerber. Sie gehören neben Ärzten oder Berufspendler zur Ausnahmegruppe. Das Innenministerium begründet das Fortbestehen dieser Ausnahmeregelung damit, dass auch ohne Zurückweisungserlass für Asylbewerber der Zuzug drastisch zurückgegangen sei, auf etwa 1.500 Personen pro Monat. (www.epochtimes.de, 06.04.2020) Diese Ignoranz ist erschreckend. Enorme Maßnahmen schränken das öffentliche Leben in Deutschland ein, EU-Bürgern wird die Einreise ins Land verboten, aber Asylbewerbern wird der illegale Grenzübertritt weiterhin erlaubt. Damit wird riskiert, dass damit neue Corona-Infektionen, die man mit den drastischen Maßnahmen doch eindämmen will, eingeschleppt werden. Das konterkariert alle Maßnahmen gegen Corona. Das Einreiseverbot muss umgehend auf alle Asylsuchende und alle auf alle deutschen Landesgrenzen ausgedehnt werden. Alles andere wäre ein fahrlässiger Verstoß gegen den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Und ist mit der Aufrechterhaltung der inneren Ordnung nicht vereinbar. Ein anschauliches Beispiel lieferte vor wenigen Tagen eine Gruppe von Asylbewerbern, die sich zuerst in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl den Maßnahmen bezüglich Corona widersetzen und nach dem Verbringen in die JVA Arnstadt dort weiter randalierten. Dies ist unseren Bürgern nicht zumutbar.