Seit 2014 sind gerade einmal 76 Flächen mit DDR-Umwelt-Altlasten saniert worden, lässt das Thüringer Umweltministerium verlauten. Thüringenweit sind jedoch weitere 788 Altlastenflächen bekannt, von denen Umweltgefahren ausgehen. Dazu kommen weitere 10.944 so genannte Altlastenverdachtsflächen, die noch nicht abschließend untersucht wurden.
Dazu sagt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Olaf Kießling:
„Auch wenn sich Frau Siegesmund im Oktober neun Tage vor der Landtagswahl medienwirksam beim Start eines Sanierungsprojektes zeigte: Dass das Thüringer Umweltministerium in den letzten fünf Jahren in Sachen Altlastensanierung eine ungenügende Leistung erbrachte, ist offensichtlich. Der beschämenden Zahl von gerade einmal 76 Flächen, die seit 2014 saniert wurden, stehen fast 11.000 Flächen gegenüber, die noch untersucht und bearbeitet werden müssen. Doch eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten sowie eine Bewertung der Gefährlichkeit betroffener Flächen steht aus – eine entsprechende Klassifizierung gibt es seit 2010 nicht mehr. Auch in diesem Bereich war Ministerin Siegesmund, die sich lieber um ideologische Projekte wie Windenergie und Wolfsmanagement gekümmert hat, ein Ausfall in den vergangenen fünf Jahren.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich der Wunsch der Wähler durchsetzt und es zu einer Veränderung an der Spitze des Umweltministeriums kommt.“

Quelle: AfD-Fraktion im Thüringer Landtag