Zusammen mit Marcus Bühl (MdB) und Kreistagsmitgliedern besuchte ich am Dienstag die Friedenstein-Kaserne in Gotha. Uns erwartete ein sehr gut organisiertes und angenehmes Programm, was es uns ermöglichte, einen guten Einblick in die dortige Situation der Soldaten vor Ort zu erlangen. Die Kaserne ist gut in die Stadt Gotha integriert. Das Leben der Soldaten ist gegenwärtig insbesondere durch die zahlreichen wiederholten Auslandseinsätze geprägt – wem ist schon bewusst, dass die Bundeswehr neben den Einsatzgebieten Afghanistan und Mali auch weiterhin im Kosovo und in Litauen tätig ist oder auch dass jeder Soldat im Einsatz bis ca. 50 kg persönliche Ausrüstung mitzutragen hat. Doch in nächster Zeit wird sich der Fokus der Einsätze verschieben: weg von den Auslandseinsätzen hin zur Erfüllung des Natoauftrages VJTF, bekannt unter dem Begriff „Schnelle Eingreiftruppe der NATO“. Auch in diesem Zusammenhang kamen die allgemein bekannten Probleme der Bundeswehr zur Sprache. Wem sind sie nicht bekannt: Personalnot, veraltete oder nicht vorhandene technische und logistische Ausrüstung und hohe bürokratische Hürden. Insbesondere wurden wir auf das Ringen um den Erhalt des Truppenlagers auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf hingewiesen. Die Anforderungen an und der Grad der Nutzung des Ohrdrufer Truppenlagers steigt, doch der Bund meint gegen jeden Verstand, dass das Lager auf Dauer nicht notwendig sei. Dieses Beispiel zeigt wiederrum, dass es in der Politik Menschen braucht, die mit logischem Sachverstand an die Lösung der Aufgaben herangehen. Es verlangt auch hier nach einer alternativen Politik.
Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Soldaten und Soldatinnen für die offenen und erklärenden Worte, die herzliche Aufnahme, die Fahrt mit dem einsatzbewährten FENNEK und die gute Bewirtung. Insbesondere möchte ich auch den verantwortlichen Oberstleutnant Matthias Weber für seine Gastfreundschaft und Organisation danken. Wir als AfD wünschen uns für den Einsatz unserer Truppe die gebührende Anerkennung, die sie verdienen. Auch fordern wir, dass der Bund für Aufträge an die Truppe auch die entsprechenden Mittel, das erforderliche Personal und die notwendige Technik zur Verfügung stellt. Unsere Staatsbürger in Uniform müssen das erhalten, was für ihren teilweise lebensbedrohlichen Auftrag erforderlich ist. Dafür und für Lösung der allseits bekannten Probleme werden wir uns als AfD einsetzen.