Der Biologe und einstiger Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie an der Universität Jena, Professor Ernst-Detlef Schulze, kritisiert Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne): Mit ihrem Vorhaben, fünf Prozent des Waldes in Thüringen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen, setze sie sich schlussendlich dafür ein, „Biodiversität zu verringern und Artenvielfalt zu vernichten“. Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag beziehe sich „an diesem Punkt nicht auf bereits vorhandenes Sachwissen“. Nach Ansicht von Professor Schulze entstehen in einem sich selbst überlassenen Wald Buchen-Monokulturen. Dabei werden nicht nur andere Baumarten verdrängt, es leidet auch die Bodenvegetation, der die Buchen das Licht nehmen.

Dazu sagt Olaf Kießling, umweltpolitischer Fraktionssprecher:

„Professor Schulze stellt Umweltministerin Siegesmund ein vernichtendes Zeugnis aus. Grüne können nicht mal Naturschutz, so lässt sich die Kritik zusammenfassen. Rot-Rot-Grün und besonders Frau Siegesmund kennen nicht den Stand der Forschung und wissen offensichtlich nicht, was gut für die Artenvielfalt im Wald ist. Die AfD lehnt dieses schädliche rot-rot-grüne Projekt ab. Die Thüringer Förster machen gute Arbeit und brauchen keine Belehrung von ahnungslosen grünen Umweltpolitikerinnen. Es bleibt für unsere Heimat und unsere Natur nur zu hoffen, dass der rot-rot-grüne Spuk bald vorbei ist.“

Quelle: AfD-Fraktion