Die Inflation in Deutschland ist erstmals seit über vier Jahren wieder um mehr als zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Energie und Nahrungsmittel wurden deutlich teurer für Verbraucher. Im Vergleich zum Januar stieg die Inflation um 0,6 Prozent.

Dazu sagt Olaf Kießling, finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Die Europäische Zentralbank definiert Stabilitätspolitik bei einer Inflation von zwei Prozent. Gleichzeitig betreibt sie eine Nullzinspolitik um die südeuropäischen Staaten vor dem Bankrott zu bewahren. Die Folge ist eine schleichende Enteignung der Bürger in Deutschland und Europa. Das ist inakzeptabel! Heute zeigt sich, dass die Kritiker des Euros und der sogenannten Euro-Rettungspolitik, zu denen auch die AfD gehört, Recht behalten haben. Die Währungspolitik der vergangenen 20 Jahre ist katastrophal gescheitert.

Ersichtlich wird das auch in den statistischen Tricksereien der EZB. So rechnet sie gerne die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise heraus, um dann die niedrigere Kerninflation präsentieren zu können. Doch sind dies genau jene Bereiche, die die Bürger direkt betreffen.

Die Nahrungsmittelpreise waren im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent höher und die Energiekosten erhöhten sich im gleichen Zeitraum sogar um 7,2 Prozent. Die EZB rechnet diese Aspekte allerdings heraus, um ihre Politik im guten Licht dastehen zu lassen. Das erinnert an den alten Spruch: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

Quelle: AfD-Fraktion