Der Thüringer Staatskanzleichef Benjamin-Immanuel Hoff sagte in der gestrigen Plenarsitzung des Thüringer Landtags, für ihn sei die Bezeichnung „linksextrem“ ein „Ehrentitel“ und er trage diesen „mit Stolz“. Die Linken-Abgeordnete Katharina König dankte zudem der gewalttätigen Antifa und rief zur Unterstützung der linksextremen Vereinigung „Rote Hilfe“ auf. Alle Altparteienfraktionen haben AfD-Anträge zur Bekämpfung des politischen und religiösen Extremismus abgelehnt.

Dazu sagt Stephan Brandner, justizpolitischer Fraktionssprecher:

„Es ist ein Skandal, dass Herr Hoff als Minister und Staatskanzleichef stolz ist, Linksextremist zu sein.

Das unterstreicht die Erkenntnisse aus der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zu Hoffs Vergangenheit in der linksextremistischen Vereinigung ‚JungdemokratInnen/ Junge Linke (JD/JL)‘, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Der Thüringer Landesverband dieser Gruppe veranstaltete 1999 sogar ein ‚Internationales Wochenende‘ unter dem Motto ‚Willkommen Terroristen in der fünften Generation‘.

Schockierend ist auch, wie offen sich Katharina König mit ihrer perfiden Gesinnung mittlerweile vorwagt. Sie bekannte sich im Plenarsaal des Thüringer Landtags zur Gewalt. Jeder Bürger kann sich nun ein Urteil darüber bilden, durch wen die Demokratie in Thüringen wirklich gefährdet wird.

Mit unseren Anträgen haben wir alle Fraktionen aufgefordert, jede Form von Extremismus und politischer Gewalt zu ächten. Noch 2009 haben sich die LINKE, GRÜNE, SPD und CDU zum antitotalitären Konsens bekannt. Doch offensichtlich gibt es diesen Konsens in Thüringen nicht mehr. Linksextremismus wird von Rot-Rot-Grün verharmlost, linksextremistische Gewalt als Bagatelle abgetan und linksextremistische Vereinigungen werden aus Landesgeldern gefördert und die CDU macht das Ganze mit.“

Quelle: AfD-Fraktion