Heute tagte der Umweltausschuss des Thüringer Landtags in einer außerordentlichen Sitzung zur Altlastensanierung des Kalibergbaus der DDR. Der Ausschuss hörte zahlreiche Fachleute und Betroffene sowie Vertreter des Unternehmens K+S. Die Abdichtung der unterirdischen Laugenzuflüsse in die Stollen stellt nicht nur ein technisches Problem dar, sondern auch ein finanzielles, da Ewigkeitskosten für das Land anfallen, wenn die Zuflüsse nicht gestoppt werden können.

Dazu sagt Olaf Kießling, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, unverzüglich bei unabhängigen Fachleuten und auch bei K+S die Preiskalkulation pro Tonne Sicherungsmaterial zu hinterfragen. Das hat maßgebliche Auswirkungen auf die Millionenzahlungen des Landes an K+S im Rahmen der Altlastensanierung. Das möglicherweise eingesparte Geld könnte wesentlich sinnvoller eingesetzt werden. Ebenso muss die Landesregierung darauf drängen, dass K+S überwiegend die Variante mit dem Spülversatzverfahren für die Sicherung der Hohlräume einsetzt. Diese ist wesentlich kostengünstiger und bringt mehr Sicherheit für die Bürger. Der Spülversatz ist zudem stabiler als Trocken- oder Feuchtversatz. Es muss einen ausreichender Schutz der Oberfläche vor Senkungen gegeben, um Folgeschäden zu vermeiden. Hier ist jetzt die Landesregierung gefordert, für die Umsetzung der bestmöglichen Lösung zu sorgen.“

Quelle: AfD-Fraktion