Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière hat dafür plädiert, im Mittelmeer gerettete Bootsflüchtlinge möglichst direkt nach Afrika zurückzuschicken. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gibt es aber noch keine konkreten Pläne oder Gespräche auf EU-Ebene oder mit den Staaten Nordafrikas darüber.

Dazu sagt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Das sind Absichtserklärungen, denen keine Taten folgen werden. De Maizière befindet sich augenscheinlich bereits im Vorwahlkampfmodus. Die direkte Rückführung von Bootsmigranten nach Afrika habe ich jedenfalls bereits mehrfach gefordert. Diese vernünftige Maßnahme wird in Australien bereits seit 2013 erfolgreich erprobt. Auch ohne die AfD müssten dem Innenminister die nun von ihm vorgeschlagene Maßnahme bekannt gewesen sein. Die deutsche Bundesmarine hätte bereits von Anfang an hunderte orangefarbene, unsinkbare, mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Rettungswesten und Peilsendern ausgestattete Rettungsboote ins Mittelmeer entsenden können, um die afrikanischen Migranten an ihren Herkunftsort zurückzubringen und die Massenimmigration aus Afrika zu stoppen. Stattdessen bieten deutsche Marineschiffe seit Jahren einen kostenlosen Shuttleservice für illegale Einwanderer nach Europa an und unterstützen dadurch das Geschäft der Schlepperbanden. Das muss sofort beendet werden. Die CDU-geführte Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel hätte viel früher handeln müssen. Wer kommt jetzt für den Schaden auf, den sie durch ihr langjähriges Nichtstun verursacht hat?“

Quelle: AfD-Fraktion